Wie können junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert und gleichzeitig bei ihrer Berufs- und Studienorientierung unterstützt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der 8. MINT.Macher-Runde des zdi-Netzwerks im Kreis Warendorf (Zukunft durch Innovation) bei der technotrans SE. Auf dem Programm standen der Austausch zwischen Schulen, Unternehmen und Netzwerkpartnern, Einblicke in die Arbeit von technotrans sowie aktuelle und neue Angebote des zdi-Netzwerks.

Das zdi-Netzwerk setzt auf praxisnahe Formate, die Jugendlichen konkrete Einblicke in MINT-Berufe und Studienmöglichkeiten ermöglichen, erläuterten Barbara Köß und Ole Schöning. Dazu gehören unter anderem Roboterwettbewerbe, KarriereChats, Werkstatt- und Laborkurse. Ziel ist es, technische und naturwissenschaftliche Themen erlebbar zu machen, persönliche Kontakte zu regionalen Unternehmen zu schaffen und Interesse an Ausbildung und Studium zu wecken. Ein Schwerpunkt liegt zudem darauf, weitere Partner im Kreis Warendorf für die gemeinsame MINT-Nachwuchsförderung zu gewinnen.

Interessante Einblicke in das Sassenberger Unternehmen technotrans und dessen Ausbildungsbereich gab die Ausbildungsleiterin Anna-Lena Offers. Einen weiteren Praxisimpuls gaben Janin Lienemann und Philipp Schulte, Lehrkräfte und MINT-Koordinatoren am Laurentianum Warendorf, mit der Vorstellung des „MINT-Tags am Lau“. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden bei einer Besichtigung der Ausbildungswerkstatt von technotrans Einblicke in die betriebliche Ausbildung und Praxis.

Über das zdi-Netzwerk kommen MINT-Lehrkräfte, Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie Schulleitungen aus dem gesamten Kreis Warendorf regelmäßig zusammen. Der schulübergreifende Austausch schafft Raum, um Erfahrungen zu teilen, gute Ideen weiterzugeben und gemeinsame Ansätze für eine praxisnahe MINT- und Berufsorientierung zu entwickeln. Ebenso wichtig ist die Verbindung zu den Unternehmen der Region: Im direkten Dialog erfahren Schulen, welche Kompetenzen und Berufsbilder in der Praxis gefragt sind, während Unternehmen Einblicke in die Bedürfnisse und Perspektiven der Schulen erhalten. So entstehen Kontakte, Kooperationen und neue Angebote, von denen vor allem die Schülerinnen und Schüler profitieren.