Präzise Programmierung, spannende Wettkämpfe und jede Menge Teamgeist: Die Loburg des Johanneums Ostbevern war erneut Austragungsort des zdi-Roboterwettbewerbs im Kreis Warendorf. Insgesamt elf Teams aus Schulen des Kreises und der umliegenden Region traten gegeneinander an und stellten ihr technisches Geschick, ihre Kreativität und ihre Programmierkenntnisse unter Beweis.

Wo sonst gelernt wird, herrschte an diesem Tag Wettbewerbsatmosphäre. Konzentriert arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an ihren Robotern, analysierten Fehler, passten Programme an und fieberten jedem Durchlauf entgegen. Auf dem Wettbewerbsparcours mussten die Maschinen verschiedenste Aufgaben möglichst präzise und effizient bewältigen. Dabei zeigte sich schnell: Erfolgreich ist nur, wer technisches Know-how, Kreativität und Teamarbeit miteinander verbindet.

Die Spannung blieb bis zum Schluss hoch. Nach zahlreichen anspruchsvollen Läufen stand das Ergebnis fest: Den Sieg sicherte sich das Team „GAG Pro Robots“ vom Graf-Adolf-Gymnasium Tecklenburg. Auf Platz zwei folgte „Lobotics 1“ vom Johanneum Ostbevern, während sich „Lobotics 2“, ebenfalls vom Johanneum, den dritten Platz erkämpfte. Außerdem am Wettbewerb teilgenommen haben die „LAUgenbrezel“ des Laurentianums Warendorf (4. Platz), die „GAG Robots 2.0“ des Graf-Adolf-Gymnasiums Tecklenburg (5. Platz), die „Morus Mechaniker“ des Thomas-Morus-Gymnasiums Oelde (6. Platz), „Eulenpower 1“ (7. Platz) und „Eulenpower 2“ (8. Platz) des Städtischen Gymnasiums Ahlen, die „Oelder Robbies“ der Roboter-AG Oelde (9. Platz), die „MKG-Bots“ der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck (10. Platz) und die „GO Robbies“ der Roboter-AG Oelde (11. Platz).

Die beiden bestplatzierten Teams, „GAG Pro Robots“ und „Lobotics 1“, haben sich mit ihren Leistungen für den Regionalwettbewerb in Recklinghausen qualifiziert. Dort werden sie den Kreis Warendorf vertreten und sich mit weiteren erfolgreichen Teams aus Nordrhein-Westfalen messen.

Der Wettbewerb machte einmal mehr deutlich, wie groß die Begeisterung junger Menschen für Robotik, Informatik und technische Herausforderungen ist. Gleichzeitig bietet das zdi-Netzwerk den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, MINT-Themen nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern praxisnah zu erleben. Programmieren, testen, optimieren und gemeinsam Lösungen entwickeln – Fähigkeiten, die weit über den Wettbewerb hinaus von Bedeutung sind.

Die Organisatoren zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Es ist immer wieder großartig zu sehen mit wie viel Begeisterung die Jugendlichen den ganzen Tag dabei sind“, sagte Dirk Folker, Stellvertretender Schulleiter der Loburg. Neben dem sportlichen Wettbewerb standen vor allem der Austausch zwischen den Teams, die Begeisterung für Technik und der gemeinsame Lernerfolg im Mittelpunkt des Tages. „Wir danken dem Johanneum für die Austragung des zdi-Roboterwettbewerbs und die herausragende Organisation vor Ort im außergewöhnlichen Ambiente der Loburg. Der Wettbewerb steht beispielhaft dafür, wie man Interesse an MINT bei jungen Schülern spielerisch wecken kann“, betont Ole Schöning vom zdi-Netzwerk im Kreis Warendorf.